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Fortbildungen und Workshop

1. Fortbildung:
Formen der Hebammen-Vorsorge

Leitfrage:
Welche Angebote kann ich im Bereich der Schwangeren-Vorsorge entwickeln?

 

Inhalte und Ziele: 

Ausgehend von der Frage, warum Schwangerenvorsorge zum Angebot gehören soll, arbeiten wir gemeinsam daran, wie dieses Angebot aussehen kann. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich, um ein sicheres Betreuungskonzept  zu entwickeln. Geltende Gesetze, Leitlinien und Verträge werden genauso behandelt, wie Chancen und Hürden der medizinischen Versorgungsstruktur in Deutschland. 

Umfang: 

1 Tag, 8-14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Freiberufliche Hebammen, Hebammen-Teams, Geburtshäuser, Gynäkologische Praxen, Absolvent:innen des Studiengangs Hebammenwissenschaften

 

2. Fortbildung:
Kindliches Wachstum in der Schwangerenvorsorge

Leitfrage: 

Wie erfasse ich systematisch Wachstumsraten, um eine Wachstumsretardierung frühzeitig zu erkennen?

Inhalte und Ziele: 

Zur kontinuierlichen Versorgung durch Hebammen in der Schwangerschaft gehören sichere Instrumente zur Kontrolle des kindlichen Wachstums im 3. Trimenon. Nur durch sicher erfasste Wachstumsraten kann ein IUGR diagnostiziert werden. Leitlinien, Definitionen von IUGR und SGA  werden genauso behandelt, wie evidente, manualdiagnostische Instrumente zur sicheren Kontrolle in der Schwangerenvorsorge.

Umfang: 

1 Tag, 8-14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Freiberufliche Hebammen, Hebammen-Teams, Geburtshäuser, Gynäkologische Praxen

 

3. Fortbildung:
Schwangerenvorsorge für Primärversorgerinnen

Leitfrage: 

Wie kann ich im Rahmen der kontinuierlichen Hebammenversorgung Schwangerenvorsorge anbieten?

Inhalte und Ziele:

Neben den Inhalten einer frauenzentrierten Schwangeren-Vorsorge werden vor allem sichere Versorgungskonzepte besprochen und entwickelt. Zudem setzen wir uns mit Hürden in der Versorgungskontinuität, dem Umgang mit Risiken sowie der Abgrenzung zum fachärztlichen Bereich auseinander.

Umfang: 

2 Tage, 8-14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Freiberufliche Hebammen, Hebammen-Teams, Geburtshäuser

 

4. Fortbildung:
Notfall-Simulationstraining in
der außerklinischen Geburtshilfe

Konzept: 

Fertigkeiten trainieren, um diese in Notfällen sicher abrufen zu können

Inhalte/Ziele: 

Um sicher und kompetent auf Notfälle in der Geburtshilfe reagieren zu können, ist regelmäßiges Notfall-Simulationstraining unverzichtbar. In dieser Fortbildung bringen wir die Theorie und die Praxis zusammen. Die Auffrischung aktuellen Fachwissens, Kommunikation im Notfall, Skillstraining und Simulationen mit einem Debriefing sind Inhalte der intensiven Fortbildung. 

Umfang: 

1,5 Tage, 8 -16 Teilnehmer:innen,

2 Dozent:innen


Format: 
hybrid:  0,5 Tage als Video-Konferenz,

1 Tag in Präsenz,

Zielgruppe: 

Freiberufliche Hebammen und Hebammen-Teams in der außerklinischen Geburtshilfe, Geburtshäuser - auch relevant für Mitarbeiter:innen von Kliniken

 

1. Workshop:
Strukturen schaffen, um
Versorgungskontinuität im Team anzubieten

Leitfrage: 

Wie können wir als Team zusammenarbeiten, um als Primärversorgerinnen eine kontinuierliche Hebammenversorgung anzubieten?

Inhalte und Ziele: 

In diesem maßgeschneiderten Team-Workshop beschäftigen wir uns mit den drei Bereichen Teamentwicklung, Versorgungskontinuität und Qualitätsmanagement. Wir bearbeiten, welche Strukturen, Prozesse und Ziele das Team braucht, um kontinuierliche Hebammenversorgung anzubieten. Wichtiges Thema ist zudem welche Chancen und Hürden uns in der Primärversorgung begegnen und welche Lösungen wir hierzu entwickeln können. Gesetzliche Grundlagen sind hier ebenso relevant, wie gesellschaftliche Gegebenheiten.

Umfang: 

2 Tage - alle Mitglieder des Teams

Zielgruppe: 

Hebammen-Teams, Teams von Geburtshäusern 

 

2. Workshop:
Praktische Einführung in
die Fallanalyse

Leitfrage: 

Was ist Fallanalyse, wie wird dieses Instrument genutzt und was bedeutet es für die Sicherheitskultur?

Inhalte und Ziele: 

Diese Einführung in das Thema Fallanalyse soll den Teilnehmer:innen ein Instrument an die Hand geben, kleine Zwischenfälle strukturiert und systemisch im Team aufzuarbeiten. Durch praktisches Üben an einem Fall werden alle Schritte des Londonprotokolls besprochen und geübt.

Umfang: 

2 Tage, 8 bis 14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Hebammen-Teams, Teams von Geburtshäusern

 

3. Workshop:
Qualitätsmanagement

Konzept: 

Mit Spaß und Leichtigkeit das eigene Qualitätsmanagement praxisnah und ergebnisorientiert verbessern.

Inhalte und Ziele: 

Dieser Workshop gibt Raum für die Entwicklung oder Überarbeitung des eigenen Qualitätsmanagementsystems. Mein oberstes Ziel ist, Begeisterung für das Thema zu wecken, das so viel Potential für unsere Hebammenarbeit beinhaltet. Wichtige Themen sind z.B. die Beschreibung risikobehafteter Prozesse, Qualitätsziele zu verstehen und festzulegen, ein Leitbild zu entwickeln oder anzupassen. Möglich ist auch, das interne Audit inklusive Festlegung eines Maßnahmenplanes für das Folgejahr zu integrieren.

Umfang: 

1,5 Tage, feste Hebammen-Teams oder 8 bis 14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Einzelne Hebammen, Absolvent:innen des Studiengangs Hebammenwissenschaften, Hebammen-Teams, Geburtshäuser

 

4. Workshop:
Abwarten oder Einleiten?
Schwangeren-Vorsorge im Geburtszeitraum

Konzept: 

Eine Struktur entwickeln, die frauenzentrierte und partizipative Entscheidungen im Geburtszeitraum ermöglichen.

Inhalte und Ziele: 

Die Arbeit mit den Frauen im Geburtszeitraum wird von einem Dschungel aus teilweise widersprüchlichen Leitlinien, Studien, Richtlinien und Gesetzen flankiert. Dies versetzt alle Beteiligten in große Unsicherheit und erschwert eine Entscheidungsfindung. Ziel dieses Workshops ist, risikoangepasste Prozesse zu entwickeln. Dadurch können wir die Entscheidungskompetenz der Hebammen und der Frauen stärken.

Umfang: 

1 Tag 8 bis 14 Teilnehmer:innen

Zielgruppe: 

Einzelne Hebammen, Absolvent:innen des Studiengangs Hebammenwissenschaften, Hebammen-Teams, Geburtshäuser